Montilla-Moriles

Montilla-Moriles

D.O. Montilla-Moriles
 
Gründungsjahr: 1945
 
Rebsorten weiß: Pedro Ximénez, Airén, Baladí, Moscatel, Torrontés
 
Klima: Mediterranes Klima mit leichtem Kontinentaleinfluss. Sommer mit Temperaturen über 40°C und kurzen kalten Wintern
 
Bodenverhältnisse: Die besten Böden sind die so genannten Albarizas, die reich an Kreide sind. Am Rande des Weinlandes herrschen karge Sandböden „Arenas“
 
Rebfläche: ca. 9.500 ha
 
Eingetragene Weingüter: 60
 
Südlich der Provinz Córdoba, im Herzen Andalusiens liegt das nach den Städten Montilla und Moriles benannte Anbaugebiet. Seit der Zeit der Phönizier gehört diese Gegend mit zu den ältesten Weinerzeugenden Spaniens. Im Gegensatz zur D.O. Jerez wird den Weinen in Montilla-Moriles kein Alkohol zugesetzt, da sie einen natürlich hohen Alkoholgehalt durch die Reifung erreichen (14-15% Vol. manchmal bis zu 16-17% Vol.).
Im Vergleich zu den Finos aus Jerez haben die Weine hier mehr Körper, geringere Säure- und höheren Zuckergehalt. Gemeinsam haben Jerez und Montilla-Moriles die Klassifizierung der Weine in Finos, Amontillados, Olorosos etc.
In beiden Gebieten wird nach dem traditionellen Criadera- und Soleraverfahren ausgebaut.