Gut Hermannsberg

Gut Hermannsberg

 

Das Weingut wurde 1902 als königlich-preußische Domäne gegründet und erreichte schnell Weltruhm mit süß ausgebauten Weinen. Besonders zu erwähnen ist dabei, dass die besten Weinbergslagen wie Bastei oder Hermannsberg damals erst der Natur abgetrotzt werden mussten - mit erheblichem Aufwand. Nach wechselvollen Jahren dazwischen wurde 1998 das Staatsweingut vom Land Rheinland-Pfalz privatisiert und 2009 von der Familie Reidel erworben. 2010 erfolgte dann die Umbenennung in Gut Hermannsberg - benannt nach der vielleicht besten Lage des Gutes. Investiert wurde in Weinberge und Gebäude, ein Gästehaus und Restaurant errichtet.

30 Hektar sind jetzt mit den Rebsorten Riesling und etwas Weißburgunder bestockt, zu 100% in Lagen, die vom VDP als Große Lage eingestuft werden. Sieben verschiedene Bodentypen können genutzt werden. Die sieben verschiedenen Bodentypen sollen in den jeweiligen Weinen deutlich erkennbar sein, sie sollen Charakter besitzen und Trinkvergnügen bereiten. Im Gegensatz zum Beginn des Weingutes vor gut 100 Jahren liegt der Schwerpunkt jetzt auf trocken ausgebauten Weinen.