Kruger-Rumpf

Stefan Rumpf, der Vater der jetzigen Generation Georg und Philipp Rumpf setzte ab Mitte der 80er Jahre auf Qualitätsweinbau. Mit den Jahrgängen 1989 und 1990 erfolgte der Durchbruch und 1992 wurde der Betrieb in den VDP aufgenommen, der Vereinigung bester deutscher Weingüter.

Hauptrebsorte ist der Riesling begleitet von Weiß- und Grauburgunder, sowie Spezialitäten wie Scheurebe, Sauvignon Blanc und Chardonnay. Tat sich der Vater Stefan noch schwer mit Rotwein, so macht Sohn Georg inzwischen auch sehr beachtlichen Spätburgunder, der in der Regel schnell ausverkauft ist. Überhaupt hat die Zusammenarbeit der beiden Generationen den Weinen noch mehr Profil und Charakter gebracht. Ein schönes Beispiel für tolle Zusammenarbeit der Generationen, auch wenn das nicht immer konfliktfrei abläuft.

Die Bodenvielfalt ist ein großes Plus der Weinberge an der Nahe. Schiefer, Quarzit und vulkanischer Phylitt wechseln sich ab und die Lagen unterscheiden sich auch in Bezug auf Durchschnittstemperatur, Sonnenscheindauer und Niederschlagsmenge. Hierdurch ergibt sich eine Vielfalt an Weinen, die jeweils Ausdruck der Rebsorte, des Jahrgangs und des Bodens sind. Natürlich entscheidet letztlich der Winzer selbst über die Qualität, sei es durch sein Wissen oder auch einfach sein Bauchgefühl, zur richtigen Zeit das Richtige zu tun, um großartige Weine zu erhalten. Das Weingut Kruger-Rumpf zählt inzwischen zur absoluten Spitze an der Nahe und natürlich auch in ganz Deutschland. Dabei ist man bodenständig geblieben und man trifft die „Weinmacher“ regelmäßig in der Weinstube im gleichen Gebäude, die von Stefans Ehefrau seit vielen Jahren betrieben wird. Damals übrigens die erste Weinstube, die im Gourmet-Restaurantführer Gault-Millau empfohlen wurd